PROJEKT | Seife Nr. 1

PROJEKT | Seife Nr. 1

Ich stehe noch am Anfang: Eine grobe Idee leitet mich, aber vieles ist noch ungewiss. Es ist ein wenig verrückt, aber diese Zeit ist es nicht weniger.
Ich werde auf diesem Weg neue Techniken erproben, die mir später auch in anderen Bereichen zu Diensten sein können. Das motiviert.
Ich werde mit einem neuen Werkstoff arbeiten, der andere Eigenschaften mit sich bringt. Ich könnte scharfkantige Formen aus Seife schnitzen und diese durch’s Hände waschen entschärfen. Dieses Experimentieren gleicht häufig dem Spielen eines Kindes. Man sollte zeitweise alles Vergessen, was man je gelernt hat und sich neugierig auf all das stürtzen, was da vor einem liegt und passiert, um dann im richtigen Moment wieder mit der Erfahrung eines Erwachsenen den Prozess in die für einen richtige Richtung zu lenken. Dieses ist häufig ein Balanceakt. Es erfordert Mut und Er
fahrung sich auf dieses Abenteuer einzulassen und nicht zu früh, das spielende Kind zu stören. Es ist ein Gefühl der Ungeduld in mir. Ich möchte alle Zeit der Welt haben und bis zur Erschöpfung arbeiten (spielen). 

Was hat nun eine Seife mit meinen Nuggetketten zu tun? Was könnte Sie damit zu tun haben?
Ich will nicht zu viel verraten, damit es für Sie spannend bleibt.

Am meisten brenne ich auf den spannenden Prozess der Umsetzung und auf Ihre Kommentare.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Da sitze ich nun mit meiner abgespeckten Werkstadt in Wuppertal.
Ins Tun kommen ist in solchen „Krisensituationen“ immer gut. Den Werktisch ins Auto packen, das nötigste Werkzeug einpacken und sich vorstellen, was man alles braucht, um einen möglichen Kundenauftrag abzuwickeln oder einfach die Zeit für das Auffüllen des Lagers zu nutzen – das nächste Weihnachten kommt bestimmt. Das ist immer gut, lenkt ab und baut auf.
Nun ist alles soweit so gut vor Ort (hier im wunderschönen Bergischen), meine Kunden sind informiert und ich sitze hier immer noch ganz beseelt von den vielen lieben Rückmeldungen.

Und nu?

Die ersten Anfragen sind da und nun merke ich was mir eigentlich fehlt – der persönliche Kontakt mit Euch da draußen. Ein Gegenüber. Den Schmuck mal eben so rüberreichen können. Das Gesicht der Kundin beobachten können, wenn sie sich den Schmuck anlegt.
Keine Technik der Welt kann diese Sinnlichkeit aufbauen. Das schönste Foto der Welt kann kein Gewicht kommunizieren.
Aber es hilft nichts … spring über deinen Schatten! Vielleicht kannst du was dabei lernen!

Im Wechsel der Perspektive steckt immer auch ein Reiz, eine positive Herausforderung – nicht nur für uns Kreative.
Das Abschneiden von Möglichkeiten fordert und fördert unseren Mut, unsere Flexibilität.
Es gehört nahezu zur Berufung kreativer Menschen ab und zu die Komfortzone zu verlassen, Dinge neu zu denken und sich von ungewohnten Wegen herausfordern zu lassen. Im Rückzug steckt immer auch Inspiration, Spiel, Spaß und Spannung. Nur so können Innovationen entstehen.
In der Ruhe, die ich hier bei langen Spaziergängen durch die weite Natur des Bergischen spüre, keimen neue wunderbare Ideen in mir auf.

Es entsteht gerade eine Idee in mir, die mich mit Spannung und Freude erfüllt – ich brenne förmlich schon darauf sie umzusetzen und mit Ihnen zu teilen. Ich kann Sie als meine Kunden gerade gut gebrauchen. Ich brauche den Austausch, das Gespräch, Lob und Kritik. Per Mail oder gerne auch bei einem Telefonat.
Und so würde ich mich freuen, wenn Sie mich auf meinem kreativen Weg in den nächsten Wochen begleiten.
Treten Sie ein in meine neue Welt, die ein klein wenig verrückter daher kommt als sonst, ein klein wenig witziger, mit einem Augenzwinkern.