Ich stecke mitten drin in meinem Seifen-Projekt.

Kreative Prozesse sind vergleichbar mit einer kleinen Abenteuerreise. Man läuft ganz begeistert los, mit grober Richtung und meint da ist ein Ziel, was einen zu sich zieht. Dann verläuft man sich, verliert mitunter das Ziel aus den Augen oder stellt es sogar in Frage. Man begegnet Menschen, die einen fragen, warum man in diese Richtung läuft. Man könnte doch auch einfach mal da bleiben, wo man ist. Oder warum gerade dieser Ort. Dort ist es doch nicht sicher oder er ist zu weit weg. Man zweifelt mitunter selbst an seinem Vorhaben. Aber dann sortiert man sich wieder, klärt wo es lang geht, formuliert ein neues Ziel oder behält das Alte im Auge – ohne den Weg dorthin zu kennen. Bei all dem kann es schon einmal vorkommen, dass man vor lauter Verwirrung und/oder Aufregung nachts nicht schläft. Oder um es mit Picasso zu formulieren:

ICH SUCHE NICHT – ICH FINDE

Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuem.
Finden – das ist das völlig Neue!
Das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!
Die Ungewißheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in die Ungewißheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,
die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.
Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

Pablo Picasso

 

Ich habe mich jedenfalls wieder gefangen, sortiert und aus der „REINE KERNSEIFE“ ist nun „.EINE ….SEIFE“ geworden.
Ich experimentiere weiter und halte Sie auf dem Laufenden.

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