Lang ist es her, dass ich das letzte mal etwas in den Blog geschrieben habe. Dabei ist soviel passiert.
Die letzten 6 Wochen vor Abgabe meiner Wettbewerbsarbeit für den Staatspreis NRW galten dem Werktisch, meiner Präsenz hinter der Kamera und letzen Endes der Präsentation.
Ein wunderbares Fotoshooting in der Zeche Schlägel und Eisen krönte meine Arbeit.
Es war wirklich wie ein Wunder, wie sich auf einmal innerhalb von 4 Tagen dieser besondere Ort und diese lebendigen Models und ein Profifotograf auftaten. Ein gutes Zeichen.

Es war das erste mal, dass ich meinen Schmuck an Menschen fotografiert habe.
Bis dato habe ich es immer vermieden, weil ich glaubte, dass man damit das Schmuckstück zu sehr mit einen bestimmten Typen verbindet und somit andere ausgrenzt.
Diesmal wollte ich unter anderem genau damit spielen. Ich wollte mit folgenden Erwartungen brechen, mit denen ich so oft in meiner Galerie konfrontiert bin.
Ein Medallion kann nur einer Frau tragen.
Eine Brosche kenne ich nur von meiner Oma. Broschen trage ich nicht.
Eine Kette hängt man sich um den Hals.

Statt dessen wollte ich zeigen, dass auch ein Mann Halsschmuck tragen kann. Eine Kette wie eine Umhängetasche diagonal den Körper schmückt und eine Brosche längst kein altmodischer Oma-Schmuck sein muss.

Ich danke euch allen, dass ihr mir eure Zeit geschenkt habt.
Sandra, Cordula mit dem reizenden Frido, der für ein Eis so super vor der Kamera posiert hat.
Michael, mit seiner herzlichen und lebendigen Art.
Björn Verch von der kreativkaue – einen besseren Fotograf hätte mir der Himmel für dieses sensible Projekt nicht schicken können.
Andreas Weidner, der so lieb war, uns die Weiskaue für einen ganzen Nachmittag zur Verfügung zu stellen. Der Raum passte so wunderbar zu meinem Schmuck. Ein Raum voller Ketten und Gefäßen.
Und ich danke der lieben Petra Degging für ihr Allround-Talent als Netzwerkerin, Organisatorin, Schneiderin, Ideengeberin, Modell, Ratgeberin und Seelsorgerin in schwachen Momenten.

Ich werde diesen Tag und die schönen Bilder und Momente nie vergessen.

 

2 Kommentare

  1. Verborgene Schätze wunderbar in Szene gesetzt! Andrea, auch du bist ein besonderer Schatz!

  2. Du hast auf so ideenreiche Weise Klischees verworfen – wunderbar!

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