PROJEKT | Seife Nr. 6 | Kundenstimme Nr. 2

PROJEKT | Seife Nr. 6 | Kundenstimme Nr. 2

Liebe Andrea,

in all meinem Dir bekannten und unbekannten Corona Trubel als Leiterin einer Kita, bist Du mit Deiner Idee Schmuckstücke in Seife einzuarbeiten. Meine Wahl fiehl auf ein Stück Seife, in welchem sich die Ewigkeit befindet – ein kleiner Anhänger aus Silber in Form des Unendlichkeitszeichen. Obwohl ewig wird das Stück Seife nicht bestehen, denn ich möchte es benutzen. Der Reiz die Ewigkeit zu erreichen, ist zu verlockend. Wie in mir selbst scheint die Ewigkeit verdeckt, versteckt und lässt sich nicht greifen. In diesen Tagen bin auch ich von Unruhe und Besorgnis getrieben, Ängste, Zukunftsverlust, wie auch eine innige Liebe zum Leben. Aber meine Ewigkeit?

Mit dieser Seife ist mir ein Bibelspruch in mein Gedächtnis gekommen:
Das Innerste unseres Wesens ist Gottes Ewigkeit.

Mein Inneres, meine Seele, meine Ewigkeit welche verdeckt und verborgen bleibt unter all den verwirrenden Erlebnissen dieser Tage. Und ich schaue auf das in der Seife verborgene Ewigkeitszeichen und empfinde, das auch in mir ein Kern gelegt ist.
Und mit jedem einschäumen erinnere ich mich, das in mir die Fähigkeit liegt, Schweres und Verwirrendes zu ertragen, ohne mich zu verlieren. Die Wirkung gleicht einer Seifenmeditation. Wenn ich dann, nach mehr als den angeratenen 30 Sekunden meine Hände abspüle, fühlen diese sich zart an. Und Herz und Hand sind wieder in Einklang geraten. Ich kann mich besser von meiner Beunruhigung lösen und in den Tag, in meine Aktivität gehen.
86.400 Sekunden sind mir täglich gegeben.
Mit dem Ausblick auf „meine“ Ewigkeit . 

Danke für das Ergebnis Deiner schöpferischen Möglichkeiten.
Ich werde weiter an mir, wie an dem Seifenstück arbeiten.“

 

Liebe Grüße Petra
1.Mai 2020


Petra Decking: Leiterin des evangelischen Familienzentrum mit Tageseinrichtung für Kinder „Kuckucksnest“ in Herten,
Erzieherin, Marte Meo Supervisorin und -Therapeutin,
fleißige Näherin von Gesichtsmasken,
begnadete Geschichtenerzählerin, Mutmacherin, Beruhigerin auf dem Kuckucksnest-eigenen Podcast-Portal.

PROJEKT | Seife Nr. 5 | Kundenstimme Nr. 1

PROJEKT | Seife Nr. 5 | Kundenstimme Nr. 1

Die erste SEIFE ist angekommen.
Die Stimme einer begeisterten Kundin, die von ihrem Mann zu Ostern einen Ring in Seifenverpackung geschenkt bekommen hat.

„Soap Jewellery.      

Seifenoper, Seifenkistenrennen, Seifenblasen, mit Seife lassen sich viele schöne Verbindungen  schaffen, neuerdings auch eine mit Schmuck! Kurzerhand in beide Hände genommen, in Corona-Zeiten mindestens 20 Sekunden lang unter Wasser zum Schäumen gebracht und so – hygienisch rein – zum schmucken Seifenkern vordringen.
Ich bin begeistert über dieses Geschenk. Ich frage mich, wie lange es wohl dauern wird, bis ich zum „Kern“ vorstoße.
Auf jeden Fall macht mir die Seife täglich Freude und zaubert mir bereits ganz früh morgens ein Lächeln ins Gesicht. 

Schmuckbegeisterte dürfen gespannt sein, was das gute alte Seifenstück zum Vorschein bringt: einen Ring, eine Kette, eine Brosche – dem Einfallsreichtum und der hohen Handwerkskunst von Andrea Schmidt sind auch in diesem kleinen Rahmen, in der heutigen unsicheren Zeit keine Grenzen gesetzt. Ich denke allen Beschenkten wird diese Idee mindestens ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Garantiert!  Bei mir funktioniert es täglich. 

Soap Jewellery – in Corona-Zeiten die originellste Geschenk-Idee, lang anhaltende Lebensfreude mit Belohnung zu verschenken!“

A. S.

Das CREME-BRULEE-Phänomen

Das CREME-BRULEE-Phänomen

Es ist Zeit für etwas Entspannung.
Einfach mal leben wie Gott in Frankreich.
Oder den lieben Gott einen schönen Tag sein lassen.
All diese Sprichworte kommen nicht von ungefähr, denn es ist in der Tat wichtig, dem Geist mal etwas Ruhe und Abstand zu gönnen, damit er Kraft tanken und sich wieder frei entfalten kann.

Die letzten Wochen waren für uns alle aufregend. Es braucht Zeit bis man sich an die mit der Krise einhergehenden Ungewissheiten und all das Neue gewöhnt. Wie kommuniziere ich jetzt mit meinen Mitmenschen? Kann ich den Termin in drei Wochen einhalten? Gibt es vielleicht einen Ersatz für … was auch immer? Wie geht es wohl ….? Wie lange werde ich noch meine Miete zahlen können? Wie lange dauert das Ganze wohl noch an?  Viele Fragen, auf die es mitunter gerade keine Antorten gibt. Wir können nur abwarten. Nicht alles liegt in unserer Hand. Für den einen bedeutet es weniger Arbeit, für den anderen mehr.
Ich habe gerne einen Plan, packe die Dinge an und lege Ziele fest. All das hat mir immer eine gewisse Sicherheit verschafft wie ich jetzt deutlich merke.
Eine Sicherheit kann uns gerade niemand geben. Ein Haufen Meinungen, Spekulationen, Hochrechnungen und Zahlen
verwirren mich persönlich nur noch mehr.
Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber ich frage mich immer häufiger, was ich mir im Moment Gutes tun kann und an die Stelle dieser durch Gewohnheit entstehenden Sicherheit setzten kann. Für mich ist es häufig der Moment, der etwas Ruhe und Entspannung bringt. Das einfache Schauen, Riechen, Schmecken und Atmen. Und dann die Freude, die ich empfinde, wenn ich die Chance und Möglichketen im Neuen entdecke, wenn ich neue Zusammenhänge finde, neue Wege entdecke, erlebe und erlerne. 

So habe ich zum Beispiel noch nie in meinem Leben Creme Brulee selber gemacht. Aber nun wo mein Werktisch zu Hause steht bietet es sich förmlich an. Ein kleines Beispiel für den Zauber, den das Neues mit sich bringen kann, den ich unbedingt mit Ihnen teilen wollte.

Ich hoffe auch Sie können in Ihrem neuen Alltag diese kleinen Creme-Brulee-Phänomene entdecken und vielleicht sogar ein Stück weit in Ihrem Leben kultivieren. Ich würde mich freuen NEUES von Ihnen zu hören. Gerne können Sie davon unten in der Kommentarfunktion berichten.

Falls wir uns nicht mehr hören wünsche ich Ihnen in diesem Sinne FROHE OSTERTAGE mit Ihren Liebsten.

 

PROJEKT | Seife Nr. 4

PROJEKT | Seife Nr. 4

Der erste Prototyp ist fertig und kann nun in die Testphase gehen.

EINE SEIFE – schlicht in ihrer Form, unparfümiert und leicht durchsichtig  – die REINE KERNSEIFE stand Modell.

Die REINE KERNSEIFE, die bei vielen von uns Erinnerungen an die Kindheit weckt.
Dieser wulstige Rand, der besonders „gut“ an den Knien zu spüren war, wenn die Mama einen damit abrieb.
Aber auch der Schaum, der immer so furchtbar in den Augen gebrannt hat.
Und doch entsteht vielleicht in manch einem so ein wohliges Gefühl, wenn man daran zurückdenkt.
War die Abreibung doch häufig von einer Belohnung gekrönt oder hat man mit dieser Seife gespielt und sie durch dich Finger flutschen lassen. Viele von uns haben beobachtet, wie sie über Tage und Wochen ihren wulstige Rand langsam verlor und zu einem wahren Handschmeichler wurde.

In dieser hygienebewussten Zeit möchte ich mit einem ungewöhnlichen Produkt diese wohligen Erinnerung in uns wecken und Ihnen etwas zum Spielen in die Hand geben. Auch eine Belohnung soll wie in alten Tagen dazu gehören. Auf sinnliche Art und Weise können Sie die kleinen Silbernuggets der Kette frei waschen und sich Ihren eigenen Handschmeichler keieren, den Sie täglich mehrfach berühren dürfen.
Ein Produkt oder ist es eher eine ungewöhnliche Verpackung, dass Sie sich mit Geduld und einem Haufen lang anhaltender Vorfreude frei waschen können. Ein Produkt, dass Spaß machen soll.

Ich würde mich sehr über Ihre Kommentare und Geschichten zu diesem neuen Schmuck-Seifen-Stück freuen. Oder haben Sie vielleicht eigene Ideen, welches Schmuckstück in dieser wunderbaren Seife verschwinden könnte. Ein kleiner Kinderring, um Kinder zum Händewachen zu motivieren oder ein Verlobungsring? Darf die Seife auch einmal undurchsichtig sein, wenn Sie Ihre doch eher als ungeduldig bekannte Liebste BESONDERS überraschen wollen?

PROJEKT | Seife Nr. 3

PROJEKT | Seife Nr. 3

Ich stecke mitten drin in meinem Seifen-Projekt.

Kreative Prozesse sind vergleichbar mit einer kleinen Abenteuerreise. Man läuft ganz begeistert los, mit grober Richtung und meint da ist ein Ziel, was einen zu sich zieht. Dann verläuft man sich, verliert mitunter das Ziel aus den Augen oder stellt es sogar in Frage. Man begegnet Menschen, die einen fragen, warum man in diese Richtung läuft. Man könnte doch auch einfach mal da bleiben, wo man ist. Oder warum gerade dieser Ort. Dort ist es doch nicht sicher oder er ist zu weit weg. Man zweifelt mitunter selbst an seinem Vorhaben. Aber dann sortiert man sich wieder, klärt wo es lang geht, formuliert ein neues Ziel oder behält das Alte im Auge – ohne den Weg dorthin zu kennen. Bei all dem kann es schon einmal vorkommen, dass man vor lauter Verwirrung und/oder Aufregung nachts nicht schläft. Oder um es mit Picasso zu formulieren:

ICH SUCHE NICHT – ICH FINDE

Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuem.
Finden – das ist das völlig Neue!
Das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!
Die Ungewißheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in die Ungewißheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,
die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen.
Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

Pablo Picasso

 

Ich habe mich jedenfalls wieder gefangen, sortiert und aus der „REINE KERNSEIFE“ ist nun „.EINE ….SEIFE“ geworden.
Ich experimentiere weiter und halte Sie auf dem Laufenden.